Kündigungen für jeden Anlass

Soll eine vertragliche Vereinbarung wieder aufgelöst werden, brauchen Sie ein sachlich korrektes Kündigungsschreiben. Alle Musterkündigungen von FORMBLITZ werden von Rechtsexperten auf der Grundlage der Schweizer Gesetze erstellt und regelmäßig geprüft. Vermeiden Sie unnötige Komplikationen und beachten Sie die gültigen Kündigungsfristen. Profitieren Sie von der Erfahrung unserer Rechtsexperten und nutzen Sie unsere praktischen Muster-Kündigungsschreiben!

Kündigung eines Mietvertrages

Haben die Vertragsparteien den Mietvertrag für einen bestimmten Zeitraum abgeschlossen, endet der Vertrag ohne vorherige Kündigung. Bei allen anderen Mietverträgen kann jede Partei unter Einhaltung der gesetzlichen Frist kündigen. In der Regel sind von den Mietparteien auch Gründe für die Kündigung anzugeben. Die Kündigung durch den Mieter muss dabei unbedingt schriftlich erfolgen. Das heißt die Kündigung muss handschriftlich unterzeichnet sein. Ist sie dies nicht, ist die Kündigung nichtig. Als Mieter sollte die Kündigung per Einschreiben an den Vermieter versendet werden. Insbesondere, wenn die Einhaltung der Frist knapp wird oder, wenn es darauf ankommen könnte. Die Kündigung muss dem Vermieter spätestens am letzten Tag der Kündigungsfrist zugehen. Regelmässig gilt eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Mit einem Einschreiben, dessen Ankunft mit der Post verfolgt werden kann, sind Sie auf der sicheren Seite. Sollten Sie die Kündigung persönlich abgeben, nehmen Sie eine zweite Ausfertigung der Kündigung mit und lassen Sie sich den Erhalt der Kündigung darauf bestätigen. Vergessen Sie dabei nicht, dass alle Mietparteien die Kündigung unterschreiben müssen. Bei Ehepartnern müssen auch beide unterschreiben, wenn nur einer davon im Mietvertrag steht. Um eine rechtssichere und formell perfekte Kündigung abzugeben, können Sie die Vorlagen für Kündigungen von FORMBLITZ verwenden. Diese stehen Ihnen zum Download zur Verfügung und müssen von Ihnen nur noch individualisiert und ausgedruckt werden.

 

Kündigung des Vermieters  

Auch der Vermieter kann einen Mietvertrag zu Wohn- und Geschäftsräumen ordentlich kündigen, wenn dieser nicht für eine bestimmte Zeitdauer abgeschlossen wurde. Ein Vermieter kann aber nur mit einem vom jeweiligen Kanton genehmigten Formular wirksam kündigen. Ein einfaches von ihm selbst verfasstes Schreiben reicht hierfür nicht aus. Wohnt eine Familie in der Wohnung, muss der Vermieter sogar zwei separate Schreiben verfassen. Beide Eheleute oder Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft müssen ein Kündigungsschreiben erhalten. Außerdem muss der Vermieter die Kündigung begründen. Möchte der Vermieter kündigen, um die Wohnung anschließend an neue Mieter mit einem höheren Mietzins zu vermieten ist die Kündigung unwirksam. Bei Wohn- und Geschäftsräumen greift zugunsten des Mieters der Kündigungsschutz, wodurch verhindert werden soll, dass ein Vermieter die Abhängigkeit der Mieter ausnutzen kann. Auch ein Vermieter hat sich an die regelmässige Kündigungsfrist von drei Monaten zu halten. Eine längere Kündigungsfrist kann aber von den Vertragsparteien vereinbart werden. Einem Vermieter ist zu raten die Kündigung mindestens neun Tage vor Fristbeginn abzusenden. Kann die Kündigung durch den Postboten nicht zugestellt werden, gilt die Vermutung, dass der Adressat die Kündigung am nächsten Tag bei der Post abholen kommt. Sofern der Mieter länger verhindert ist, gilt die Kündigung spätestens am letzten Tag der siebentägigen Abholfrist als zugestellt. Wird die Kündigung neun Tage vor Beginn der Kündigungsfrist abgesendet, können Sie sich als Vermieter sichern sein, dass die Kündigung noch rechtzeitig zugeht. Alle nötigen Schreiben, Muster und Vorlagen für Ihr Mietverhältnis können Sie sich hier bei FORMBLITZ herunterladen.

 

Kündigung eines Arbeitsvertrags durch den Arbeitnehmer

Auch hier gilt, ein Arbeitnehmer kann den Arbeitsvertrag jederzeit unter Einhaltung der gesetzlichen Frist kündigen, sofern nicht ein Arbeitsvertrag auf bestimmte Zeit geschlossen wurde. Das Obligationenrecht sieht eine Kündigungsfrist von mindestens einer Woche in der Probezeit vor. Im ersten Dienstjahr, nach der Probezeit, beträgt die Kündigungsfrist einen Monat, im zweiten bis neunten Dienstjahr zwei Monate und anschliessend 3 Monate. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können in ihrem Arbeitsvertrag auch längere oder kürzere Kündigungsfristen vereinbaren. Sie darf aber einen Monat nicht unterschreiten. Das kann durch einen Gesamtarbeitsvertrag erfolgen. Die Kündigungsfrist des Arbeitgebers darf dabei nicht kürzer sein, als die des Arbeitnehmers. Einem Arbeitnehmer ist zu empfehlen die Kündigung per Einschreiben zu versenden, wenn er sie auf dem Postweg einreichen möchte. Theoretisch kann sie auch mündlich erfolgen. Allerdings lässt sich der rechtzeitige Zugang so nicht beweisen. Für den Fall, dass ein Arbeitnehmer dem Arbeitgeber die Kündigung persönlich übergibt, sollte ein zweites Exemplar der Kündigung mitgeführt werden. Darauf hat der Arbeitgeber dann den Empfang der Kündigung zu bestätigen. Um eine wirksame Kündigung auszusprechen, die alle notwendigen Punkte enthält und formell ansprechend gestaltet ist, können sie die Vorlagen von FORMBLITZ verwenden. So sind Sie rechtlich bereits auf der sicheren Seite.

Die Kündigung des Arbeitsvertrags durch den Arbeitgeber

Als Arbeitgeber haben Sie im Falle einer Kündigung dieselben Fristen einzuhalten, wie der Arbeitnehmer. Als Arbeitgeber haben Sie jederzeit das Recht Ihrem Arbeitnehmer ordentlich zu kündigen. Inhaltlich muss die Kündigung einen Mindestinhalt aufweisen. Der korrekte Namen, die Anschrift des Arbeitnehmers und die Angabe welcher Arbeitsvertrag gekündigt wird, müssen in der Kündigung enthalten sein. Angegeben werden muss auch zu wann das Arbeitsverhältnis gekündigt wird. Verlangt der Arbeitnehmer eine Begründung, muss die Kündigung schriftlich begründet werden. Das heisst, ein Arbeitgeber muss erklären, warum er das Arbeitsverhältnis kündigt. Diese Begründungspflicht soll es dem Arbeitnehmer ermöglichen, eine eventuell missbräuchliche Kündigung anzufechten. Das Obligationenrecht zählt einige missbräuchliche Gründe auf. Sie sind aber nicht abschließend. So darf beispielsweise nicht wegen des Alters, Geschlechts, der sexuellen Neigung, Rasse, Religion oder einer Gewerkschaftsangehörigkeit gekündigt werden. Ist das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zerstört, kann ein Arbeitgeber auch eine fristlose Kündigung aussprechen. Gründe für eine fristlose Kündigung kann etwa die falsche Angabe in einer Bewerbung oder unberechtigtes Fernbleiben vom Arbeitsplatz sein. Gehen Sie mit einer Kündigung auf Nummer sicher und nutzen Sie die vorn Juristen erstellten Vorlagen von FORMBLITZ. Die Muster und Vorlagen können Sie sich ganz einfach herunterladen. Anschliessend müssen Sie die Kündigung nur noch individuell auf Ihren Fall anpassen.